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NEWS

07. Oktober 2016


Die Weichen für die Zukunft sind gestellt

Als Wilfried Pieper und seine drei Mitstreiter vor 25 Jahren kurz nach der deutschen Wiedervereinigung in Brandenburg an der Havel ein Ingenieurbüro für Maschinenbau gründeten, war kaum absehbar, wohin die wirtschaftliche Reise geht. Das nun gefeierte Firmenjubiläum (Pieper: "in einer Ehe wäre das die Silberhochzeit") zeugt von Innovationskraft und Unternehmergeist. Die heute als BIP-Industrietechnik auftretende GmbH am Elisabethhof hat jetzt knapp 50 Mitarbeiter (darunter 3 Azubis) ist international aktiv und liefert mit 75% Exportquote einen Spitzenwert im Land Brandenburg ab. Schwerpunkt der Brandenburger Experten sind dabei Prüf- und Messanlagen im Bereich der Bahntechnik, z.B. Ultraschallprüfanlagen für Radsätze, die optische Vermessung von Radsätzen sowie dazugehörige Reinigungs- und Lackieranlagen. Erst jüngst realisierte die BIP-Industrietechnik den größten Einzelauftrag in der Firmengeschichte - ein 4,5 Mio. Euro Projekt für die Bahn. "Wir sind seit geraumer Zeit auf dem Wachstumspfad", beschreibt Geschäftsführer Wilfried Pieper und ergänzt: "Auch, wenn dieser Weg keineswegs gradlinig verläuft und man immer wieder auf neue
Herausforderungen trifft".

2016 ist für das Unternehmen zudem ein Jahr der strategischen Neuausrichtung. Titus von Nordeck hat die Geschäftsanteile von Herrn Heinz Walter übernommen, der demnächst in Rente gehen wird.  Auch hat man im neuen Geschäftsfeld der Trockenentfettung den Vertrieb breiter aufgestellt und das Produkt an die Kundschaft bringen. "Das kostet viel Kraft", gibt Pieper zu, der dennoch keinen Zweifel am Erfolg hat. Das Verfahren sei weltweit einzigartig und biete u.a. eine Energieeinsparung, die bis zu 90% betragen kann.

Nach einjähriger Verhandlungsphase wurde auch die nun verbriefte Zusammenarbeit mit der Firma Epsilon NDT aus Istanbul bekanntgegeben.  "Mit dem Unternehmen arbeiten wir seit zehn Jahren erfolgreich zusammen", so Wilfried Pieper. Gemeinsam will man nun den türkischen Bahnmarkt erreichen.

Bei den Jubiläumsfeierlichkeiten war auch der brandenburgische Wirtschafts-Staatssekretär Hendrik Fischer vor Ort. Er fand für den innovativen "kleinen Leuchtturm" in der Stadt nur lobende Worte: "Wer 1991 ein Unternehmen gegründet hat, war ganz schön mutig.  Es war nicht absehbar, wie sich die Wirtschaft entwickeln wird." Die BIP sei "sehr aktiv im Export", das sei "ganz, ganz selten im Land Brandenburg." Die Oberbürgermeisterin von Brandenburg an der Havel, Dr. Dietlind Tiemann, hob ihrerseits die wirtschaftlichen Verflechtungen der BIP in der Region hervor, u.a., dass man auf viele Zulieferer hier aus der unmittelbaren Umgebung setze: "Das zeugt von Vertrauen zu sich selbst, zu den Mitarbeitern und zum Standort." Dass die BIP dabei 2014 sogar die Auszeichnung Top Innovator“ Top 100" erhielt, sie wurde an die innovativsten Unternehmen in ganz Deutschland vergeben, sei ebenfalls kein Zufall. Tiemann: „Hier wird hervorragende Arbeit geleistet und Verantwortung übernommen. Gerade wenn man international so aktiv ist, muss man sich immer auch wieder fragen: Was kann ich leisten, welche Auswirkungen hat das für unser Unternehmen."

Dieser Verantwortung wird die BIP-Industrietechnik gerecht. "Wir freuen uns hier zu sein. Brandenburg an der Havel ist in den letzten 25 Jahren viel schöner und lebenswerter geworden", lobt Wilfried Pieper die Entwicklung der Havelstadt. Nun kann die Reise weitergehen: "Die Weichen für die Zukunft sind gestellt. Wir stellen uns den Herausforderungen der Märkte und werden so auch die nächsten 25 Jahre erfolgreich arbeiten können", so der Geschäftsführer.



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